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Aus Liebe zum Leben. Ein fächerübergreifendes Schulprojekt

Zwei engagierte Schüler der 1BHH der HAK 1 International Klagenfurt während ihrer Projektpräsentation

Im Rahmen des „Fächerübergreifenden Projektstudiums“, einer Lehrveranstaltung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt setzten sich die Schüler und Schülerinnen der 1BHH der HAK 1 International in Klagenfurt mit sozialem Engagement auseinander.

Drei engagierte Studentinnen der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt - Sandra Pascher, Magdalena Waldner und Verena Zweibrot - entschlossen sich für die im Zuge des Lehramtsstudiums zu absolvierenden Lehrveranstaltung "Fächerübergreifendes Projektstudium" dazu, anhand der Österreichischen Krebshilfe Kärnten soziales Engagement unter dem Titel "Aus Liebe zum Leben. Soziales Engagement lernen und leben. Am Beispiel der Österreichischen Krebshilfe Kärnten." den Schülerinnen und Schülern der 1BHH (HAK 1 International Klagenfurt) zu erarbeiten.

In fünf Unterrichtsstunden erhielten die Lernenden Einblick in verschiedene Bereiche unseres gemeinnützigen Vereins, beispielsweise in Struktur und Geschichte der Österreichischen Krebshilfe und der Österreichischen Krebshilfe Kärnten oder in die aktuelle Diskussion über die Verwendung von Methadon bei Krebs sowie die damit einhergehenden Falschmeldungen in diversen Medien, die zur Erarbeitung der Textsorte "Leserbrief" diente. Die Immanenz von sozialem Engagement wie auch die diversen Unterstützungsmaßnahmen von Krebspatienten und -patientinnen sowie ihrer Angehörigen erarbeiteten die Studierenden mit den Lernenden auf Englisch.

Kern des Projekts war das Entwerfen einer Idee, wie man sich auch als SchülerInnen-Gruppe aktiv sozial für die Österreichische Krebshilfe Kärnten engagieren könnte, wobei die Ideen der kreativen Lernenden sich von Keksbasaren im Zeichen von Pink Ribbon, über Besuchsdienste im Krankenhaus und privaten Umfeld für krebskranke Personen zur Erleichterung des Alltags bis hin zu Aufklärungsveranstaltungen im Rahmen von Don't Smoke und Aktives Spendenwerben bei Straßensammlungen erstreckten.

 

Die Lernenden setzten sich, wie obig schon beschrieben, auch intensiv mit einer Studie zum Einsatz von Methadon bei Krebserkrankungen auseinander und erprobten daran das Verfassen von Leserbriefen. Nico Gojkovic verfasste im Zuge dessen folgendes Statement: „Mein Appell an jeden Leser ist, Medienberichten nicht einfach blind zu vertrauen. Bevor man Arzneimittel, die beworben werden, verwendet, sollten die Forschungsstudien dazu sehr gründlich hinterfragt werden.“. Pascalis Mazaris hingegen schloss seinen Leserbrief mit folgenden Worten: „Meiner Meinung nach gehören die Quacksalber, die den leichtgläubigen Patienten das Schmerzmittel Methadon verkaufen, eingesperrt, weil sie die Erkrankten nicht über Nebenwirkungen aufklären. […] Aus den obgenannten Gründen bin ich definitiv der Meinung, dass Methadon nicht gegen Krebs wirkt und dies nur eine Verschwörungstheorie ist. Daher appelliere ich an alle Menschen sich nicht von sogenannten Wunderheilern oder Scharlatanen über den Tisch ziehen zu lassen.“

Die Studierenden und Lernenden genossen die gemeinsamen Stunden, in denen sie sich den angesprochenen Themen widmeten. Grund für die Studierenden sich mit dieser Organisation auseinanderzusetzten fasst Sandra Pascher folgend zusammen: „Die Österreichische Krebshilfe Kärnten muss in der Öffentlichkeit bekannter werden, damit so viele Menschen wie möglich von diesem gemeinnützigen Verein, der die Krebserkrankten auf ihrem schweren Weg ausgezeichnet unterstützt, erfahren. Hierfür muss man bereits in den Schulen beginnen. Aber es darf auch nicht vergessen werden, wie wichtig soziales Engagement ist – dies muss man SchülerInnen vorleben und vorzeigen. Aus diesem Grund entwickelten wir dieses Projekt und freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung der Österreichischen Krebshilfe Kärnten, die auch selbst vor Ort war, um uns mit einem Vortrag zum Verein zu unterstützen." 

Die Österreichische Krebshilfe Kärnten möchte sich bei den drei Studierenden, der Betreuungsprofessorin Mag. Martina Niederdorfer und den Schülerinnen und Schülern der 1BHH HAK 1 International herzlichst für das Engagement, das Interesse und die Bemühungen bedanken!

 

Die nachstehenden Bilder entstanden während des Projekts und zeigen die intensive Arbeit der SchülerInnen.

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