Die Österreichische Krebshilfe Kärnten

Ende der 80er Jahre wurde in Klagenfurt ein Projekt ins Leben gerufen, das sich mit Information, Beratung und Hilfeleistungen für Krebskranke und deren Angehörige befassen sollte. Die Idee ging vom Zonta Club aus. Dessen Präsidentin, Frau KR. Anneliese Pacher und Frau DDR. Doris Lakomy, der späteren ersten Patientenanwältin in Kärnten, stellten Kontakte zu onkologisch und psychoonkologisch tätigen Ärzten und Psychotherapeuten her.

Kollegen einschlägig ausgerichteter Fachabteilungen wurden zur Mitarbeit gewonnen. Wichtige Namen aus dieser Zeit sind Olaf Wieser, Hubert Sabitzer, Johann Klocker, Dietmar Geissler, Wolfgang Raunik, Helge Haselbach sowie Horst Sekerka und Karl Tschernutter. Es wurde die erste, außerhalb der Krankenhäuser gelegene Anlaufstelle für ratsuchende Krebspatienten und deren Angehörige in den Räumen der Kindermodenfirma von Frau KR. Pacher, in Klagenfurt eröffnet. Diese "extramurale" Onkoambulanz wurde gut angenommen und bot absolute Anonymität.

Diese Pionierzeit fand 1994 ihr Ende. Die "Krebshilfe Kärnten" wurde als eingetragener Verein gegründet. Im April 1997 wurde der Name auf "Österreichische Krebshilfe Kärnten" geändert.

In den Jahren 1994 bis 2002 baute Prim. Prof. Dr. Olaf Wieser, emeritierter Vorstand der Abteilung für Lungenkrankheiten am LKH Klagenfurt, als Präsident den Verein auf. Ihm folgte als Präsident 2002 Dr. Helge Haselbach, vormaliger Vorstand des Rötgendiagnostischen Zentralinstitutes am LKH-Klagenfurt. Im Mai 2012 verstarb Dr. Haselbach nach langer, schwerer Krankheit.

Im November 2012 übernahm Frau OÄ. Dr. Elisabeth Isak das Amt der Präsidentin der Krebshilfe Kärnten.